Mark hatte sich an einen Tisch, der nicht weit von der Rezeption
entfernt stand, hingesetzt. Er verfolgte den Dialog der beiden, die sich so
nahe standen, dass er sich überflüssig dabei vorkam.
"Was ist mit Mark?"
Der Hotelbesitzer ließ die Hand von Laura los.
"Ach, weiß nicht. Er ist nicht reif dafür."
"Dann bleibst du bei mir?"
Der Mann sah sie fragend an.
"Ja Timotheos. Vorerst schon. Was die Zukunft bringt, das werden wir
dann sehen."
Der ältere Mann sah zu Mark, der den Blick erwiderte und dabei respektvoll
seinen Kopf leicht verbeugte.
"Mark hat es nicht leicht."
"Ja, aber er wird es hoffentlich überstehen."
"Wie verstehst du dich mit ihm?"
Timotheos blickte neugierig mit seinen blauen Augen auf die Frau.
"Ganz gut."
Laura spiele an der Klingel. Sie drückte den Knopf und summte mit dem
hellen Ton der erklang.
"Page, mein Gepäck bitte auf Zimmer 23."
"Willst du ein größeres? Deines ist nicht besonders groß.
Bei mir im ersten Stock hätte ich ein größeres frei."
"Danke. Ist es schön?"
Laura blickte neugierig.
"Schau es dir doch an!"
Er reichte ihr den Zimmerschlüssel Nr. 17.
"Danke. Willst du mich begleiten?"
Alt und Jung gingen die schmale, steinerne Wendeltreppe empor, während
Mark zurück blieb.
Es schien als wären die Stufen in einen Felsen gehauen, der diese geheimnisvolle
Treppe beherbergte. Ein Geländer aus Eisen schlängelte sich dünn,
wie eine Spirale hinauf. Die Stufen waren vom vielen Begehen glatt poliert.
Eine Lichterreihe aus Lampen erhellte die Windung, wie eine gezwirbelte Sahnetorte.
Hotelgästen denen dies nicht zusagte, konnten den geräumigen Fahrstuhl
nehmen.