"Ah ..."
Der Mann in dem grünen Mantel begann zu Jammern.
"Steh schon auf du Milchbart!" rief ihm Falster entgegen und klopfte
ihm auf die Schulter.
"Häuptling was nun? Soll ich mein Fell ausziehen?" fragte Haudra
einfältig.
"Ach ist doch gleich!"
"Ah ... meine Seite tut mir weh!"
Schmerzverzerrt rieb sich Milauf noch immer am Boden liegend Bauch und Hüfte.
"Bist du ruhig du Hund!"
Haudra trat ihm unsanft gegen sein Bein.
Milauf begann noch lauter zu winseln.
"Dummköpfe, was macht ihr da? Seid ihr festgewachsen?" schrie
Kofman von der anderen Seite des Flusses herüber.
"Okay wir gehen rüber!" befahl Hapman.
Alle entkleideten sich mehr oder weniger und schulterten ihr Gepäck.
Wie eine kleine Entenfamilie stiegen sie vorsichtig in das Wasser.
Der Fluss war viel zu kühl für diese Jahreszeit. Gemeinsam fingen
die vier an ein Kampflied zu singen, als wollten sie gegen den Fluss in den
Krieg ziehen.
Das Gegröle hallte ruppig und in Fetzen von den Felswänden wieder.
Kofman zog seine nasse Kleidung an und begann mit dem Gegröle am Ufer
auf und ab zu hüpfen. Er mochte es wenn sie so wild sangen und ihre Stimmen
kriegerisch wie eine Dampfwalze klangen. Er fand, dass darin viel progressive
Dynamik steckte, wie er ihnen oft genug versucht hatte zu erklären.
Das Wasser stand den Vieren jetzt bis über die Hüften.
"Ich kann mich nicht mehr halten!" ertönte ein gellender Ruf,
der den Gesang verstummen ließ. Wasser peitschte den anderen ins Gesicht
und drei sahen zu, wie Mann und Bündel davon trieb.